chesterwatsontinwookie

Es ist die reine Konsequenzlosigkeit, dass es dieses Blog noch gibt. Seit Jahren finde ich fast alles wack, sporadisch unterbrochen von manischen Phasen in meiner Hip Hop-Depression. Aktuell muss sich die deutsche Rap-Blogosphäre von alten Printhasen auf dem neuen Blog allgood.de zeigen lassen, das Content nicht die 10 Besten Money Boy-Tweets sind (kein Diss an die guten Jungs von Meinrap.de). Unter deren Rookie-Überblick fand ich Chester Watson, der für seine 16 Jahre bereits eine beeindruckende Qualität an den Tag legt, wovon man sich auf seinem NYP-Tape “Tin Wookie” überzeugen kann. So verspleent wie der Titel des Tapes, fällt es auch inhaltlich etwas aus dem Rahmen normaler Rap-Lyrics: von Hexen, Ogern und Prophezeiungen ist dort die Rede. Der düstere, leicht psychedelische Sound zeigt wie sich Boombap 2014 anhören kann, ohne im 90s oder Nuller-Jahre-Kanye-Neo-Boombap-Korsett gefangen zu sein, größtenteils selbst oder von Freunden (?) produziert, mit einem Madlib Beat. Die Drums rumpeln, scheppern, klatschen, während im Hintergrund häufig Synthesizer piepen, die Fäden ziehen und mit Halleffekten Flächen spannen. Features kommen von Chuuwee und reichlich Rappern die mir gänzlich unbekannt sind wie Lumi, Gabe ‘Nandez, K​.​Raydio, Breeze Pachino. Insgesamt spannendes Tape, das mir allerdings ein gutes Stück zu lang geraten ist.

Chester Watson - Ogre [Prod. Madlib]

 

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Irritiert vom Titel? Nicht so schlimm, bin ich doch zur Aufklärung da: bei folgendem Machwerk handelt es sich um ein Beattape von MecsTreem. Der Berliner Produzent, welcher unter anderem schon mit Hiob, Morlockk Dilemma, den Puppetmastaz , Blake Worrell und Audio88 & Yassin zusammenarbeitete, hat hier ein schönes, zusammenhängendes Tape gebastelt, in welchem er seine Vielfalt vorführt. Zwischen Soundschnippseln aus Filmen und einem originalen Funk-Stück – Wo wird das Sample benutzt?! Helft mir! – streut er seine Beats, die mal soulige Samples, mal 8-Bit Sounds und mal tänzelnde Hi-Hats bieten. Es wird in der halben Stunde viel Abwechslung geboten, per Bandcamp kann reingehört werden und der Preis kann auch selbst bestimmt werden. Mir war der Spaß, mit dem netten Cover von Krekpek, ein paar Kröten wert.

AA3C2TR33AA – B34T2 (Trailer)

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Gefragt nach meinen Top-Alben des Jahres 2013 bin ich meistens sprachlos – das letzte halbe Jahr hatte ich einfach zu viel zu tun, viel zu wenig Zeit für neue Musik und schon gar keine Muse für ausgereifte Artikel für die Sammelstelle. Trotzdem ist mir natürlich vieles nicht verborgen geblieben. Deswegen habe ich jetzt mal die Zeit genutzt um meinen Posteingang durchzuwühlen und Sachen rauszukramen, die mir zwischendurch mal untergekommen sind. Und dabei sind tatsächlich einige Tapes und EPs aufgelaufen, denen ich nun eine Plattform bieten möchte. Was dabei auf einer möglichen Top-Liste landet, überlasse ich jedem selbst.

Martin Meiwes – Letzte Mission

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Den Anfang macht Martin Meiwes auf seiner letzten Mission. Grundsätzlich kein schlechtes Tape, hat es doch gefällige Beats, die durch schöne Samples überzeugen, aber nicht über den aktuellen Boom Bap-Einheitsbrei hinausragen können. Müssen sie aber auch nicht, denn Hauptakteur ist eindeutig der Rap von Martin, welcher mit viel Attitüde ans Mikro tritt. Seine linke Gesinnung wird mit gut verständlichen aber auch technisch relativ simplen Texten herüber gebracht. Es dreht sich aber auch nicht alles nur um Steinewerfen und Kapitalismuskritik, sondern auch um Alkohol oder Musik.

Martin Meiwes – Avanti

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Agent Zam – Vo Härze

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Bei Agent Zam versteh ich kaum was, denn der gute Mann kommt aus Bern und textet auf Schwiizerdütsch. Dennoch find ich sein Tape ganz cool. Die Beats sind allesamt Ticki-Ticki-Trap-Zeugs mit Synthies, ganz selten mal einem Sample und teilweise Autotune-Hook – nur das Intro hat mit seinem Saxophon-Soul einen ganz eigenen Flavor. Alles in allem also eigentlich absolut gar nicht mein Ding, aber durch die ungewöhnliche Art zu Rappen ganz interessant.

Agent Zam – Es geit um Gras

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Jahmica – VintageKid

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Schon alleine, dass Jahmica aus dem schönen Sachsen – genauer aus Leipzig – kommt, wäre ein Grund für mich ihn hier zu bringen. Aber abgesehen von meinem Lokalpatriotismus hat dieses 12 Titel starke Tape viel zu bieten. Der junge Mann bewegt sich leichtfüßig zwischen Wu Tang und Cro, Trap und Rock, Marvin Gaye und Ice Cube. Technisch zeigt er dabei, dass er so einiges drauf hat und man in Zukunft wohl noch einiges erwarten kann. Die Texte bearbeiten das Thema Hip Hop und den Protagonisten himself meist selbstironisch und machen Spaß beim Zuhören. Das ganze wirkt eigentlich nie albern, auch wenn die Inhalte natürlich oftmals abwegig sind. Ist eben Rap.

Jahmica – Bordsteinschwalbe

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Mista Izza – Izza & die Loopaholics ep

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Obwohl mir der Rapper Mista Izza komplett unbekannt war, ist der Produzent dieser EP kein Unbekannter auf der Mixtapesammelstelle. Der Hamburger MamaG war schon einmal hier vertreten und steht für hochwertige Beats, die auch schon im Rap-Mutterland Amerika Anklang fanden. Dieses Mal tut er sich aber mit diesem jungen Rapper aus seiner Heimatstadt zusammen und heraus kommen 8 Lieder unterschiedlicher Färbung. Bisschen Battlerap, bisschen Storytelling und das alles auf wunderbaren Beats. Das passt echt gut und macht viel Spaß beim Hören.

Mista Izza – Hey Du feat. Teesy

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Teesy – Fernweh

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Grad noch als Feature von Mista Izza, jetzt mit eigener EP. Obwohl die die Scheibe von Teesy schon im Jahre 2012 erschien, so wurde sie dieses Jahr zur Feier seines Plattendeals in überarbeiteter Fassung neu rausgehauen. Man kennt den jungen Berliner also sicher schon, aber ich bin erst dieses Jahr auf ihn aufmerksam geworden und find das ganz geil, was er macht. Da ich Drake nicht höre, mit dem er immer verglichen wird, ist sein Style für mich auch fresh. Er kann gut rappen und singen und tut dies bevorzugt auf richtig guten Beats der Marke Tracksetters oder auf ein paar amerikanische Produktionen bekannter Rapper und Produzenten, wie Drake, Lupe Fiasco oder Kanye West. Textlich bewegt er sich meist im Bereich Liebe und Herzschmerz, aber das geht mir neben all dem Battlekram gut rein.

Teesy – Glücksrad

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Skyzoo liefert Jahr um Jahr starken Output, seit einigen Jahren im DuckDown-Camp und hat es doch nicht einmal im Underground zu breiterer Bekanntheit geschafft. Skyzoo hat eine Stimme die man schnell wieder erkennt, rappt handwerklich mehr als solide, wenn auch nicht außergewöhnlich, erzählt überdurchschnittlich sinnvolle Sachen und hat auch einen guten Beatgeschmack – bei seinem letzten Release auf der Sammelstelle mutmaßte ich, dass sein Schattendasein an der großen Konkurrenz liegt aus deren Schatten er sich nicht lösen kann. Für sein neues Projekt mit dem Produzenten Antman Wonder hat er sich wieder einen langen Schatten ausgesucht und sich zu Jay-Z‘ Geburtstag an ein Re-Make von dessen Debüt LP Reasonable Doubt gemacht. Antman Wonder hat die Klassiker-Beats nur leicht angepasst nachgebaut und Skyzoo bringt seine eigene Interpretation von Hovas Tracks, die nicht zwingend so viel mit den Originalen zu tun haben. Der erster Eindruck ist mehr als solide, weshalb ich die Hoffnung hege, dass dieses mal etwas vom Glanz des großen Vorbildes auf ihn abfärbt, statt wieder in dessen Schatten zu verschwinden. Features kommen von Torae, Sha Stimuli, Diizco, Kay Cola, Dayna Watkins und Mela Machinko. Das Tape gibt es zum kostenlosen Download, wer per NYP-Funktion jedoch etwas mehr zahlt bekommt noch ein signiertes Poster und die Chance auf einen Gewinn.

Skyzoo & Antman Wonder - Praying Against D’evils

Tracklist & Download:
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Roc Marciano ist einer der wenigen, an dem sich die Früher-War-Alles-Besser-Fraktion heute noch aufrichten kann, dabei musste schon gut informiert sein, um den NY-MC vor seinem Solo-Debüt “Marcberg” auf dem Schirm zu haben, obwohl er seit der Jahrtausendwende aktiv ist, mit dem Album katapultierte er sich aber schlagartig in fast alle Jahresbestenlisten 2010. Nachdem, wieder hochgelobten, zweiten Album im letzten Jahr, bringt er jetzt sein Mixtape “The Pimpire Strikes Back” an den Start. Dabei bleibt er seinem Stil treu und statt Mixtape-Experimenten gibt es den gleichen Storytelling-Stil, die er mit seinem immer etwas nachlässig-monotonen Flow unter die Leute bringt. Die Beats sind nicht ganz so düster, schleppend wie man sie von ihm kennt, was sicher auch daran liegt, dass neben ihm selbst dieses mal Madlib, Evidence, Lord Finesse,  Arch Druids und natürlich Alchemist für sie verantwortlich waren. Unterstützung bekommt dabei von Cormega, Meyhem Lauren, Action Bronson, Knowledge the Pirate und Willy the Kid. Seine Stammhörerschaft wird Roc Marciano mit diesem Tape sicher nicht enttäuschen und vielleicht dem Rest eine Tür in sein dreckiges NY-Universum öffnen.

Roc Marciano – Velvet Cape ft. Action Bronson & Meyhem Lauren (prod. Roc Marciano)

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Roc Marciano – The Sacrifice (prod. Madlib)

Tracklist & Download:


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cossgrayerskies

Für etwas größerer Bekanntheit bieten sich im Leben eines x-beliebigen Underground-Rappers wohl nur wenige Gelegenheitsfenster. Co$$ hat sein letztes Gelegenheitsfenster mit seinem Album “Before I Awake” – trotz sehr positiver Kritiken - irgendwie verpasst; er hat nicht einmal einen eigenen Eintrag im englischen Wikipedia. Davon lässt sich der California-MC aber nicht unterkriegen und veröffentlicht fleißig weiter. Sein neuestes Projekt ist ein Doppel-LP-Projekt “Grayer Skies“/”Bluer Skies“, von dem jetzt der erste Teil, der – seiner Beschreibung nach – den introspektiven, Boombap-Teil seines Schaffens repräsentiert, als NYP-Download erschienen ist. In der Tat dominiert auf dem Tape entspannter, leichter, nicht zu trockener Westcoast Boombap, für den sich die mir unbekannten Produzenten Shag, Vnrable und Will Madden verantwortlich zeichnen; mal treibend mit Bläsern oder Vocal-Samples, mal nicht vielmehr als eine Streicher- oder Synthesizer-Fläche und etwas Glockenspiel. Co$$ selbst rappt, wie von ihm gewohnt, sehr ordentlich, technisch auf hohem Niveau und hörbar bemüht nicht nur non-senses zu erzählen. Die wenigen Features kommen von Blu, Sene, Denmark Vessey und Yamin Semali. Angenehmes Tape, das sich mit zunehmender Spieldauer hörbar steigert.

Co$$ -  Burn The World Down

Tracklist & NYP-Download:


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scoe-theinfluence

Etwa vor einem Jahr geisterten die ersten Leaks von Scoes aka Roscoe – Bruder von Westcoast-Legende Kurupt – Mixtape “Tha Influence” durchs Netz. Es folgte eine Orgie des Verschiebens aus 2012, in den Mai 2013, in den Sommer 2013 bis auf den heutigen Tag und selten habe ich in der letzten Zeit einem Mixtape so entgegen gefiebert. Scoe liefert wie versprochen: Straight Rap, No Gimmicks und wenig Trend-Kost. Dass Scoe, der schon kurz nach der Jahrtausendwende seine ersten Releases feierte, nicht erst seit gestern rappt, hört man deutlich. On Point und in einer Präsenz, die selbst gewaltige Beats spielend bezwingt. Welt bewegend neues sollte man dabei nicht erwarten, aber seine Gangsterstories verkauft er glaubwürdig und unterhaltsam. Unterstützung bekommt er dabei vom Star der Stunde Kendrick Lamar und dem Westcoast-Veteranen Xzibit. An den Beats waren sehr viel mehr Köche am Werk, was das Tape leider etwas unausgewogen macht, Highlights wie die Beats von Hi-Tek, Just Blaze, Jake One, Statik Selektah, Best Kept Secret, wechseln sich ab mit einigen wenigen Autotune-Ausfällen und ziemlich gruseligen Synthie-Nummern von Jahlil Beats. Sehr starkes Tape, das leider etwas hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

Scoe – #RNS

Tracklist & Download:


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ruedigerfuchsmachsmirselbst

Als mein Nach-Magisterarbeit-Comeback-Posting ist die kleine Name-Your-Price-EP vom Saarländer Rüdiger Fuchs, die ich bei Kollege Merkt entdeckt habe, vielleicht etwas unspektakulär. Nur sechs Anspielstationen, davon nur drei Rap-Tracks und drei Instrumental-Skits, doch dafür ist alles sympathisch handgemacht – “Machs mir selbst” eben. Das hört man dem Mastering genauso an wie den Raps & Beats und doch gereicht es keinem zum Nachteil. Die Raps, die vom Flow & Delivery etwas an den Wiesbadener Eloquent errinnern, versprühen den Hip Hop-Urtyp der Underdog-Attitüde und wack MCs – im weitesten Sinne – wird beigebracht, wie Hip Hop klingen sollte. Dazu gibt es jazzige Beats ohne jede Zeitgeist-Anbiederung, die Snares knallen wie “es früher mal war”, höchstens Achtel-High-Hats und zusammengehalten wird das Arrangement durch einen kurzen Loop. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie man mit dieser uralten Rezeptur immer wieder frischen Hip Hop machen kann, das Tape ist ein gutes Beispiel dafür.

Tracklist & Download:


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Was mit gesungenen Fanfaren, Vocal-Cuts von DJ Rufflow von den Demograffics, einer drückenden Bassline und einen Bumm gefolgt von einem Tschakk beginnt, hat mindestens meine Aufmerksamkeit, wenn nicht gar meine Begeisterung schon auf seiner Seite. So beginnt also die kurz und knackig gehaltene EP von Alfabeats, den ich durch den Kontakt zu plukk.in kennenlernen durfte. Auf dem Beat BBQ gab man sich dann immerhin schonmal die Hand, dann kam der Link zur EP seinerseits und nun der passende Artikel meinerseits. Nach dem schon erwähnt locker-flockigem Einklang, folgt mit Bamm! ein beschwingter Beat, mit geschickt eingewobenen Vocal-Samples: ein hohes “Boop!” hier, ein hohes “Baap!” da und über Breaks tänzelnde Bässe. Mit Handspiel + X geht es etwas ruhiger weiter und es ist wohl das beste Stück auf der EP, doch ich war grad im BAMM!-Flow und habe beim ersten Durchhören deswegen frech geskippt. Ich erntete Entsetzen vom Künstler und hörte direkt nochmal rein und entdeckte kurz vor dem Ende einen Beatwechsel. Zum Guten. Mandolicious bereitet mir da direkt und ohne Anfangsschwierigkeiten Freude, denn auf einem eher handelsüblichen, aber handwerklich hervorragendem Beat beglückt mich eine Melodie, deren Töne mich an ein Glockenspiel oder Xylophon erinnern und – ähnlich wie die Bässe in Bamm! – lustvoll hin und her springen. Abgerundet wird diese kurzweilige Scheibe von einem entspannten El Outro, welches – wie die Tracks vorher schon – mit feinen Samples bestückt ist und selig vor sich hin schunkelt. Alfabeats spielt auch viel mit Sprach-Samples aus popkulturellem Fundus. Passt. So, wie die komplette Scheibe für ein paar frische Beats zwischendurch genau das Richtige ist.

Alfabeats – Bamm!

Tracklist & Download:


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Ich dachte die große Zeit der experimentelleren Beat-Tapes sei vorbei, ich dachte “Glitch-Hop” endgültig tot, ich dachte, dass was Hip Hop dem Elektro zu geben vermochte, habe dieser längst aufgesogen und dem Hip Hop nichts mehr übrig gelassen. Falsch gedacht. Das französische Label stillmuzik hat Produzenten aus aller Welt zusammen getrieben, um zu zeigen welches Leben auch 2013 noch in der internationalen Beatszene steckt. Mit dabei sind Elaquent aus Kananda, Illingsworth aus den USA , Ta-Ku aus Australien, Keor Meteor und einige andere aus Frankreich und dazu Produzenten aus Kroatien (Koolade), Großbritannien oder der Schweiz (Chief). Es verwundert also nicht, dass man eine breite Bandbreite an Sounds vorgesetzt bekommt. Das Spektrum reicht von brachial knarzenden Synthies über dekonstruktivistischen Soundcollagen oder traditionell anmutenden Boom-Tschak-Sample-Nummern, deren festes Korsett durch subtilen Synthesizereinsatz zerschnitten wird, bis zu Tracks die mit spielerisch improvisiertem Piano-Sampe (?) eher wie instrumentaler Jazz denn wie Hip Hop Beats klingen. In der kommentierten Tracklist wird sogar die verwendete Hard- und Software angegeben. Insgesamt ein facettenreiches und überdurchschnittliches Instrumentaltape (zum NYP-Download) bei dem es einiges zu entdecken gibt.

llingsworth – hands

 Tracklist & Download:
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