Was MAdoppelT da mit seinem 13-Track-Album (inklusive einem verstecken Lied) anbietet, ist vorbildlich. Aber auch schon fast unerhört. Unerhört, da er kein Geld dafür verlangt. Unfasslich! Dabei sollte der Österreicher kein Unbekannter mehr sein und die Produzenten Fid Mella und Brenk sprechen auch für bekannte Qualität. Und die wird auch geliefert. Die Lieder sprechen meist eine autobiographische Sprache, und auch wenn nicht immer alles der Wahrheit entsprechen sollte, so sind es einfach unterhaltsame Geschichten, die auf sehr angenehme Art und Weise vorgetragen werden. Alles technisch sauber und auch die gesungenen Hooks sitzen. Vokale Gesellschaft bekommt er durch Jamin, Pierre und Donnie Rico. Die Beats untermalen das Ganze auf eine eher ruhige Art und Weise mit jazzigen Samples, warmen Bässen, hellen Claps und klassischen Cuts – ganz wie ich es mag. Der Vergleich zu Kamp – ebenfalls aus Wien – ist naheliegend und keinesfalls böse gemeint. Im Gegenteil. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings noch an der Scheibe: Wieso versteckt man eines der besten Lieder als Hidden Track? Wieso macht man überhaupt Hidden Tracks? Ich mag keine Hidden Tracks. Ansonsten alles tippitoppi und die Scheibe bekommt das Köpke-Siegel von mir.

MAdoppelT ft. Jamin – Bergab

Tracklist & Download:

Tracklist:

01. Intro
02. Es braucht nicht mehr
03. Well well
04. Zuckerbraut
05. Bergab feat. Jamin
06. Schule
07. Sag mir wieso
08. Dumm dumm
09. Hawi bleib easy
10. Dadada…da
11. Interessiert mich nicht
12. Hör mir zu feat. Pierre & Donnie Rico
13. Tschüh (+ hidden track)

Download: Hier

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